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Melk
Im Nibelungenlied wird der Ort mit dem mittelhochdeutschen Namen Medelike erwähnt. Melk gehörte zum Hohheitsgebiet Rüdegers von Bechelaren. Der Hochzeitszug Kriemhilds macht am Fuß des Felsens Halt und wird dort durch den Burgherrn Asoolt begrüßt und bewirtet. In der Babenbergerburg wurde im Jahr 996 das heute weltberühmte Melker Benediktinerstift gegründet. Seit dem Hochmittelalter hatte Melk das Recht der Selbstverwaltung und -verteidigung sowie verschiedene Wirtschaftsprivilegien mit Maut-, Zoll- und Marktrechten. Die Stadterhebung erfolgte erst im Jahr 1898. Heute ist der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftszweig. Touristische Sehenswürdigkeiten sind neben dem kulturhistorisch bedeutsamen Stift, einer Klosteranlage aus dem Barock, die Stephanuskirche, das Haus auf dem Stein und die alte Post. |
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